Durch
das Klicksystem ist der Boden auch für Laien leicht und schnell zu verlegen.
Selbst wenn Sie den Boden nicht selbst verlegen möchten. Mit dem Klick System spart Ihr Handwerker Zeit und Sie Geld!
Eine kurze Übersicht wie auch Sie diesen Boden verlegen können:
Zollstock, Bleistift, Stichsäge, Fuchsschwanz, Hammer, Zugeisen, Schlagholz und Abstandkeile. Bei Bedarf eine PE Folie als Dampfsperre. |
2.
Kürzen Sie an den für die erste Reihe benötigten Dielen die
untere Nutwange um das über die Deckfläche hinausragende Teil.
Klicken Sie diese Dielen mittels Schlagholz und Fäustel seitlich ein
und richten Sie die erste Dielenreihe mit Abstandskeilen exakt aus. Der
Abstand zur Wand und zu allen festen Bauteilen muss mindestens 10mm betragen
( bei großen Räumen mind. 1,5mm pro Meter Raumbreite). Die Keile
sollten längs zum Lichtanfall verlegt werden. Ausnahme: Bei alten Dielenböden
grundsätzlich quer zur Verlegrichtung des Altbodens. |
3.
Nachdem die erste Reihe mittels einer Setzlatte exakt ausgerichtet würde,
beginnen Sie mit dem Reststück der letzten Diele der ersten Reihe die
Verlegung der zweiten Reihe. Die Stirnstöße (Querfugen) der Dielen
von Reihe zu Reihe müssen jedoch mind. Um 15 cm versetzt sein. Setzen
Sie die erste Diele leicht schräg wie abgebildet an und klicken Sie
diese mittels Schlagholz und Fäustel ein. Verfahren Sie in gleicher
Weise mit der zweiten Diele und treiben Sie den Strinstoß dieser Diele
in die erste Diele (usw). |
4.
Bei Heizungsrohdurchbrüchen die Diele am Stoß ausklinken und
mit Heizkörperrosetten abdecken. |
5.
Wie abgebildet, Holz-Türzargen und Türblätter um die Höhe
des Fußbodens kürzen. |
6.
Einpassen der letzten Dielenreihe: Legen Sie exakt auf die zuletzt verlegte
Dielenreihe die nachzusägende Diele. Dann zeichnen Sie mit Hilfe einer
weiteren Diele den Längsschnitt an. |
7.
Die letzte Dielenreihe wird mit dem Zugeisen längsseitig und mit dem
Schlagholz stirnseitig zusammengetrieben. |
8.
Sockelleisten, Übergangschienen, Reparaturmassen, Abdeckrosetten für
Heizkörperrohre, Filzgleiter für Tisch- und Stuhlbeine. Wichtige
Details für den perfekten Abschluss Ihre Arbeit. Ihr Fachhändler
berät Sie gerne und hält eine große Auswahl bereit. |
9.
Die Langlebigkeit Ihres floatline Lino-Klick Fertigfußbodens hängt
neben der Nutzung entscheidend von der Reinigung und Pflege ab. Verwenden
Sie deshalb geeignete Präparate und beachten Sie auch die Herstellerangaben
auf den Gebinden. Verwenden Sie beim Einsatz von Stuhlrollen bitte zusätzlich
eine Polycarbonat-Unterlagsmatte. Installieren Sie im Eingangsbereich einen
geeigneten Schmutzfänger. (Fußmatte, Teppich, Sauberlaufzone
usw.) |
Nach der Verlegung bitte beachten:
1. Erstpflege nach der Verlegung
Säubern Sie unmittelbar nach der Verlegung des Bodens ( vor Anbringen der Sockelleisten) die gesamte Fläche mit einem feuchten Lappen. Als Erstpflege kann Collano Parkett- und Linoleum-Pflege pur aufgetragen werden. Je nach Beanspruchung wird der Boden in regelmäßigen Abständen mit MIRA-Uni-Versalreiniger und Collano Parkett- und Linoleum-Pflege gereinigt und gepflegt.
2. Reinigung und Pflege
Die Langlebigkeit Ihres floatline Lino-klick Fertigfußbodens hängt neben der Nutzung entscheidend von der Reinigung und Pflege ab. Verwenden Sie keine aggressiven und / oder lösemittel- oder glycerinhaltigen Mittel. Insbesondere bei Überdosierung können diese die Oberfläche angreifen und sogar ein späteres Nacharbeiten unmöglich machen. Wir empfehlen in regelmäßigen Abständen –abhängig von der Beanspruchung der Bodens – die Reinigung mit MIRA - Universalreiniger und eine anschließende Pflege mit Collano Parkett- und Linoleum-Pflege. Bitte beachten Sie diesbezüglich auch die Angaben auf den Gebinden.
3. Das Raumklima
floatline Lino-klick Fertigfußböden sind natürliche Bodenbeläge, die auf klimatische Gegebenheiten reagieren. Sorgen Sie deshalb –auch im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit – für ein ausgeglichenes und angenehmes Raumklima. Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 – 60 % sowie eine Raumtemperatur von ca. 20 – 22 Grad Celsius. Während der Heizperiode trocknet die Raumluft extrem aus. Um eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit zu erhalten, sind an den Heizkörpern Wasserbehälter und bei großen Räumen Luftbefeuchtungsgeräte erforderlich. Bei hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer und Herbst sollte gut gelüftet werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung können sich, wie bei jedem anderen Naturprodukt auch, Ausbleichungen und Farbveränderungen ergeben.